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Neue Strukturen für den Bodensee-Tourismus

Der Fremdenverkehr am Bodensee und in Oberschwaben soll besser vermarktet werden. Am 1. Januar 2007 startete die Internationale Bodensee-Tourismus GmbH (IBT) mit Sitz in Konstanz mit zehn Gesellschaftern in die Zukunft.


Ab 2007 werden nur noch zehn IBT-Gesellschafter das Sagen haben. Bisher wurden zentrale Entscheidungen in den Mitgliederversammlungen der beiden Vereine Tourismusverband Bodensee (TBO) sowie Internationaler Bodensee Verkehrsverein (IBV) mit über hundert meist kommunalen Einzelmitgliedern getroffen. Diese Struktur führte zu umständlichen und langwierigen Entscheidungswegen und trug nicht zur Effizienzsteigerung bei der Vermarktung bei.
Die IBT war 1998 als Tourismus-Dachverband der Bodensee-Anrainer gegründet worden. Ziel der Neuorganisation war es, international schlagkräftiger mit einer einheitlichen Marke Bodensee um Gäste werben zu können. Die Marketinggesellschaft wird künftig von den Landkreisen Bodensee, Konstanz und Lindau, der Oberschwaben-Tourismus GmbH (OTG) sowie den Tourismusorganisationen der Kantone St. Gallen, Thurgau und Schaffhausen getragen. Weitere IBT-Gesellschafter sind der Tourismus Landesverband Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein. Zehntes Mitglied ist der neu aufgestellte IBV, in dem sich u.a. die gewerblichen Leistungsträger rund um den See organisiert haben. Von der neuen Struktur erhoffe sich die IBT, auch finanziell schlagkräftiger zu werden, sagt Geschäftsführerin Daniela Pahl. Die jährlichen Gesellschafterbeiträge dürften sich um 50 Prozent erhöhen und betragen rund 600.000 Euro.

Bodensee und Oberschwaben ziehen an einem Strang
Erfreulich an der jetzigen Entwicklung ist, dass nun auch die Tourismusregion Oberschwaben bei der IBT mit im Boot ist. Durch die Anbindung der im Sommer neu gegründeten OTG (zu deren Gesellschaftern auch die IHKs Bodensee-Oberschwaben und Ulm gehören) an die international wesentlich bekanntere Destination Bodensee dürften sich die Vermarktungschancen der Tourismusangebote in Oberschwaben und im württembergischen Allgäu deutlich verbessern. "Die Neuformierung der Tourismusregionen war längst überfällig", so Bernhard Nattermann, der bei der IHK in Weingarten für das Thema Tourismus zuständig ist. "Andere deutsche Destinationen sind diesen Weg schon viel früher gegangen und profitieren nicht nur von Synergie-Effekten, sondern vor allem auch von höheren Budgets." Diese wiederum seien dringend nötig, denn auch die IBT müsse etwa im Bereich der Marktforschung künftig deutlich stärkere Anstrengungen unternehmen, um den sich immer schneller ändernden Trends und Entwicklungen im Tourismus gerecht werden zu können. Derzeit sind die Perspektiven nicht nur rosig, denn der deutsche Bodensee-Tourismus war 2006 bedingt durch das schlechte Wetter im Frühjahr und die Fußball-WM rückläufig.


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