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Landkreisranking

Welche Stärken, Schwächen und Potenziale haben die Stadt- und Landkreise der Region? Antworten gibt eine Studie der Initiative Soziale Marktwirtschaft (INSM).


Deutschlandweit wurde das ökonomische, soziale und strukturelle Niveau von 435 Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht, 44 davon in Baden-Württemberg. Die insgesamt 47 Indikatoren wurden zu Wohlstand, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Struktur, Standort und Staat zusammengefasst. So können Stärken, Schwächen und Entwick- lungspotenziale differenziert analysiert werden. "Es geht uns darum, Ursachen für Standortprobleme im Vergleich mit anderen Regionen transparent zu machen", so INSM-Geschäftsführer Dieter Rath. "Jenseits vieler regional bedingter Gründe kann das auch hausgemachte Ursachen haben, die abgestellt werden können."

Die kompletten Studienergebnisse gibt es im Internet:
www.insm-regionalranking.de


Bodenseekreis

Stärken: Die sehr niedrige Arbeitslosenquote von 5,8 Prozent. Die Einkommen liegen deutlich über Bundesniveau. Überdurchschnittlich viele Beschäftigte sind hochqualifiziert.
Schwächen: Überdurchschnittlich hohe Arbeitskosten. Nur mäßige Gründungsdynamik. Die kommunalen Schulden liegen schlechter als im Bundesdurchschnitt.


Landkreis Ravensburg

Stärken: Niedrigste Arbeitslosenquote in Baden-Württemberg. Überdurchschnittlich hohe Beschäftigtenquote. Guter Demografie-Index, d.h. vergleichsweise ausgewogene Altersstruktur.
Schwächen: Hohe Arbeitskosten. Vergleichsweise hohe Zahl von Straftatbeständen. Im Landesvergleich relativ niedrige Einkommensteuerkraft.


Landkreis Sigmaringen

Stärken: Überdurchschnittlich hohe Ausbildungsplatzdichte. Altersbeschäftigungsquote liegt weit über Bundesdurchschnitt. Guter Demografie-Index. Vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote.
Schwächen: Vergleichsweise wenig hochqualifizierte Beschäftigte. Landesweit relativ hohe Verschuldung der Kommunen.


Alb-Donau-Kreis

Stärken: Sehr gute Arbeitsplatzversorgung. Sehr guter Demografie-Index. Schlanke Verwaltung. Straftaten weit unter Durchschnitt.
Schwächen: Unterdurchschnittlich viele Beschäftigte in schnell wachsenden Branchen. Landesweit am wenigsten hochqualifizierte Beschäftigte. Unterdurchschnittliche Gründungsdynamik. Hohe Arbeitskosten.


Landkreis Biberach

Stärken: Sehr guter Demografie-Index. Überdurchschnittlich hohe Arbeitsplatzversorgung, auch bei Älteren. Landesweit niedrigste Zahl von Arbeitslosengeld-II-Empfängern.
Schwächen: Geringer Beschäftigtenanteil in schnell wachsenden Branchen. Geringe Gründungsdynamik. Im Landesvergleich geringe Einkommensteuerkraft.


Stadtkreis Ulm

Stärken: Überdurchschnittlich hohes Bruttoinlandsprodukt. Zahlreiche hochqualifizierte Beschäftigte. Viele Beschäftigte in schnell wachsenden Branchen. Guter Demografie-Index.
Schwächen: Gründungsdynamik weit unter Bundesniveau. Vergleichsweise hohe Arbeitskosten. Relativ viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Überdurchschnittlich viele Straftaten.


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