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Ravensburger AG, Ravensburg

In letzter Zeit ist es ein wenig ruhiger geworden um Otto Julius Maier. Aber mit seinem Lebenswerk, dem Verlags- und Medienunternehmen Ravensburger, ist er noch immer - nicht nur als Gesellschafter - eng verbunden. Am 6. Oktober begeht der langjährige Chef der Ravensburger AG und heutige Geschäftsführer der Ravensburger Holding GmbH & Co. KG seinen 80. Geburtstag.
Gerade 22 Jahre alt war Otto Julius Maier, als er 1952 nach einer Verlagsbuchhändlerlehre und mehreren Praktika im In- und Ausland in die Ravensburger Otto Maier Verlag KG eintrat, die damals noch ein ziemlich kleines Unternehmen mit 90 Mitarbeitern und zwei Millionen Mark Umsatz war. In den gut vier Jahrzehnten, die Maier an der Spitze des Verlagshauses stand, entwickelte sich dieses zu einer international aufgestellten Unternehmensgruppe mit starker Marktposition. Nach und nach kamen zum traditionellen Buch- und Spieleverlag neue Geschäftsfelder hinzu, die Ravensburger Freizeit- und Promotion GmbH etwa oder das Ravensburger Spieleland. Als Otto Julius Maier 1995 aus dem Vorstand ausschied und den Aufsichtsratsvorsitz übernahm, zählte die Ravensburger-Gruppe rund 1.500 Mitarbeiter und kam auf einen Umsatz von fast 390 Millionen Mark. In einem langen Unternehmerleben gibt es freilich auch strategische Entscheidungen, denen der erwartete Erfolg versagt bleibt. So waren die Probleme mit einer Tochtergesellschaft für Kinderfernsehen, die an die Börse gebracht wurde, eine schmerzliche Erfahrung. Wenig Glück war auch dem Bau eines Fertigungswerkes für Puzzles in Frankreich beschieden.
Zusammen mit seiner Cousine Dorothee Hess-Maier sorgte Otto Julius Maier dafür, dass sich die Produktauswahl auch an ethischen Werten orientierte. Familienfreundlich sollten die Erzeugnisse aus dem Hause Ravensburger sein, der guten Unterhaltung dienen und dabei die Bildung von Herz und Geist fördern. Unternehmerische Verantwortung bewiesen Maier, seine Cousine und die übrigen Familiengesellschafter auch, als sie Ende der 1980er-Jahre der Otto Maier Verlag GmbH die Rechtsform der Aktiengesellschaft gaben, nicht zuletzt in der Absicht, die Berufung Familienfremder in die Führung zu erleichtern und damit die Entwicklung des Unternehmens von der Familie unabhängig zu machen.
Otto Julius Maier war immer ein Mann der eher leisen Töne. Dank der Kraft seiner Persönlichkeit konnte er sich trotzdem der Aufmerksamkeit nicht nur seiner Mitarbeiter, sondern auch der Behörden und Regierungsstellen, von Verlegern und anderen Unternehmerkollegen sicher sein. Dies belegt eine in Länge und Qualität bemerkenswerte Liste von Auszeichnungen,  Ehrungen, Aufsichts- und Beiratsmandaten, die er in seiner aktiven Zeit wahrgenommen hat. Von Otto Julius Maier, der die Tugenden des schwäbischen Unternehmers in beeindruckender Weise verkörpert, hat auch die heimische Wirtschaft erheblich profitiert. 15 Jahre lang, von 1983 bis 1998, war er als Präsident der IHK Bodensee-Oberschwaben ihr oberster Repräsentant, 1998 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die noble, verbindliche Art, mit der Otto Julius Maier dieses Amt führte, brachte ihm in der Region und weit darüber hinaus den Ruf eines Grandseigneurs der Wirtschaft ein. Und das ist bis heute so geblieben.

www.ravensburger.de


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